Heinrich Heines moderne Lieder

Details

6. Juni 2024, um 16:00 Uhr

Antoniusheim (Veranstaltungsraum)

Idsteiner Str. 109/111

65193 Wiesbaden

Allerlei Sommergedichte

Wo die Zitronen blühn

„KENNST DU DAS LAND, WO DIE ZITRONEN BLÜHN“. So beginnt ein Gedicht von Johann Wolfgang Goethe. Er reiste nach Italien, um sich von den Anstrengungen, die sein diplomatischer Beruf mit sich brachte, zu erholen. In seinem Reisebericht „Die Italienische Reise“ schildert er später seinen Italienaufenthalt.

Seit dieser Zeit, seit dem Entstehen des Gedichtes und der Veröffentlichung des Reiseberichtes, träumt man in deutschen Landen vom Zauber der Natur und der Kultur Italiens.

Doch auch hier im „Norden“ ist der Sommer die Zeit der Blumen und Blüten; man erfreut sich an Ihrer Farbenpracht und Vielfalt. Man geht spazieren, die Sonne lacht in die Herzen. Die Seele wird froh und beschwingt; die rechte Stimmung für ein Gedicht! Man denkt an “Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser schönen Sommerzeit” von Paul Gerhardt oder an Goethes Gedicht, das mit der Zeile “Wie herrlich leuchtet mir die Natur” beginnt.

Wir möchten Ihnen heute einen poetischen Sommerblumenstrauß überreichen, in den viele farbenfrohe Gedichte eingebunden sind. Es erscheinen neben den hellen, aufgeblühten Pflanzen auch hie und da nachdenkliche Blüten und vielleicht ist sogar – durch die Unachtsamkeit des Blumenbinders – etwas freches, stacheliges Beiwerk dazwischen geraten;

… und natürlich geht es auch um Zitronen und andere Südfrüchte.